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Der Kromfohrländer: Kurze Rassebeschreibung

Der Kromfohrländer ist eine recht junge Rasse. Die Rasse entstand durch eine Zufallsverpaarung in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, die dann später weiter gezüchtet wurde (belgischer Griffon mit Foxterrier).

Der Kromfohrländer ist ein Familien- und Begleithund ohne Jagdtrieb. Das heißt allerdings nicht, dass diese Rasse nicht ab und zu auch einmal einen Vogel oder Hasen jagt, der direkt vor der Nase auftaucht.

Der Kromfohrländer ist sehr intelligent, temperamentvoll und seiner Familie gegenüber sehr anhänglich. Außerdem ist er ein guter Wächter für Haus und Hof ohne dabei ein "Kläffer" zu sein.

Eine der positiven Eigenschaften des Kromfohrländers ist die Anpassungsfähigkeit an den Rhythmus der Familie. Ist Trubel im Haus, dann ist er natürlich dabei, wird es ruhiger, zieht er sich in sein Körbchen zurück.

Die Rasse läuft unermüdlich längere Strecken mit sichtbarer Freude. Auch das Laufen neben dem Fahrrad stellt kein Problem dar, sollte aber erst ab dem ersten Lebensjahr begonnen werden.

Seine ungeheure Lernbegierigkeit macht ihn zu einem gut erziehbaren Hund. Konsequenz ist dabei allerdings vonnöten. Denn ein Kromfohrländer lernt genauso schnell, die Inkonsequenz seiner Besitzer auszunutzen. An der Leine möchte der Kromfohrländer sein Herrchen oder Frauchen gegenüber anderen Artgenossen beschützen. Dies wird auch hin und wieder mit dem Aufstellen des Nackenfells gezeigt. An diesem Punkt muss der Besitzer durch konsequente Erziehung eingreifen. 

Ein Kromfohrländer muss vom Welpenalter an gut sozialisiert und erzogen werden. Hierzu eignet sich am besten der regelmäßige Besuch einer Hundeschule. Beispielsweise eignet sich ein Kromfohrländer hervorragend durch die ernorme Sprungkraft und Arbeitsfreude für die Hundesportarten Agility oder Obedience.

Durch die praktische Größe dieser Rasse kann man den Kromfohrländer fast überall mitnehmen. Ob Restaurant oder Sportplatz: er verhält sich stets vorbildlich.

Kromfohrländer sind  durch ihre rücksichtsvolle Art kinderfreundlich. Kindern muss allerdings beigebracht werden, dass ein Hund ein Lebewesen ist und somit Grenzen eingehalten werden müssen. Der Kinderhund im klassischen Sinn, der alles mit sich machen lässt, ist ein Kromfohrländer nicht! Der Kromfohrländer mag es beispielsweise nicht, wenn auf einmal viele Kinder ihn anfassen oder stürmisch hinter ihm herlaufen.

Wenn Gäste der Familie zu Besuch kommen, verhält sich der Kromfohrländer zurückhaltend bis wachsam. Er lässt sich meist nicht von allen streicheln, sondern verzieht sich dann eher in ein ruhiges Eckchen. Wir haben schon oft erlebt, dass unsere Kromfohrländer in Stresssituationen oft auf "Durchzug" schaltet. All der Trubel wird dann nicht mehr beachtet.

Auf alle Fälle muss der Kromfohrländer in der Wohnung oder im Haus gehalten werden. Zwingerhaltung kommt nicht in Frage! Auch wenn er mal wenige Stunden alleine bleiben kann, so sucht er doch die ständige Nähe zu seiner Familie. Sprünge aus dem Stand bis über Hüfthöhe sind Ausdruck größter Freude, genauso wie das "Lachen": Dabei zeigt der Kromfohrländer seine obere Zahnreihe.

Der Kromfohrländer will überall dabei sein, und das hat er −  soweit es möglich ist − auch verdient. Dies dankt er seiner Familie durch seine unglaubliche Treue und Anhänglichkeit.

Fellvarianten der Kromfohrländer:

Rau-lang Rau-mittellang Rau-kurz
     
Glatt-lang Glatt-mittellang Glatt-kurz

Das Fell des Kromfohrländers ist sehr pflegeleicht und hat einen schmutzabweisenden Effekt.

Größe:
Widerristhöhe zwischen 38 und 46 cm.

Gewicht:
Rüde  11 kg bis 16 kg
Hündin 9 kg bis 14 kg

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie im Buch "Kromfohrländer" von Wanda Gräfin von Westarp und Inga Becker.

 
 
 
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